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Italien im Winter

Bei meiner letzten Reise nach Italien hatte ich wieder einmal die Gelegenheit das Italien zu genießen, fern ab der Massen und der Reiseführer. Zuerst möchte Euch meine Entdeckung Fano mit Euch teilen. Fano liegt an der Adria, in den Marken. Die adriatische Küste ist für mich nicht der Inbegriff für schöne Orte und Städte, bis auf Ausnahmen. Ich kam schon im Dunkeln an, ein Abend im Februar, es war neblig und kalt. Ich hatte eine Wohnung im Palazzo Rotati reserviert. Das Navi führte mich in die historische Altstadt. Schöne, enge Gassen und Straßen; kleine Plätze. Die Wohnung im Palazzo Rotati war sehr gepflegt und sauber. Klassisch und elegant eingerichtet. Zum Abendessen ging ich in die Osteria dalla Peppa. Toll! Freundlich wurde ich empfangen. Zum Essen ass ich eine hausgemachte Pasta aus Polenta-Mehl, also Meismehl mit weißen Bohnen "maltagliati con fagioli" und als Hauptspeise ein zartes Rindfleisch mit Tomatensauce. Dazu ein guter Rotwein aus der Gegend um Fano.

 

Fano


Am nächsten Tag durchquerte ich dann Italien von neuem, von Osten nach Westen, über die Apenninen. Diesmal von Fano, Fossombrone über Gubbio, weiter am Lago di Trasimeno vorbei, über Siena nach Riparbella, wo ich mich verabredet hatte, um ein neues Haus zu besichtigen. Zum Glück hatte ich eine Stunde Zeit Mittag zu essen und hielt in einem nichtssagenden kleinen Ort unterhalb von Volterra an, Saline. Dort kehrte ich in das Restaurant Africa ein. Da hatte ich mal wieder einen guten Riecher gehabt: lecker, freundliche Leute... authentisch! Das Lokal war voll; lokale Arbeiter, Handelsreisende, Vertreter.... Es gab ein Menu: Pasta mit Steinpilzen (tagliolini con funchi porcini) und Wildschwein mit Polenta (cinghiale con polenta). Dazu eine Karaffe Rotwein auf den Tisch! Che buono!!

 

 
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